Ab Sonntag, den 22. September laden wir im Rahmen der Havelländischen Musikfestspiele mit stimmungsvollen Konzerten zur Blauen Stunde in die havelländischen Schlösser.

Wer sich im Herbst ins Havelland begibt, dem bietet sich bereits am frühen Nachmittag ein beeindruckendes Lichtspiel. Die Landschaft erstrahlt in einem unbeschreiblichen goldenen Glanz, den sich kein Dichter hätte schöner ausdenken können. Lässt man die Zeit noch etwas weiter fortschreiten, entwickelt die Natur ein Farbenspiel, das man mit dem poetischen Begriff der Blauen Stunde, als Zeit zwischen Dämmerung und Sonnenuntergang, beschreibt. Dazu bietet das Havelland mit seinen restaurierten Schlössern, Musenhöfen, alten Gutshöfen und Kirchen ein historisches Umfeld, das die Havelländischen Musikfestspiele seit dreizehn Jahren für die Organisation klassischer Konzerte nutzen. Teilweise exklusiv öffnen die havelländischen Schlösser den Musikfestspielen ihre Türen und lassen den Besucher Konzerte klassischer Musik an außergewöhnlichen Spielorten erleben. Das stimmungsvolle abendliche Farbenspiel greifen die Havelländischen Musikfestspiele dann auf, um es vor historischer Kulisse mit klassischer Musik zu untermalen. Programmatisch wird dabei von Tango, mit Werken von Piazolla, Melo und Puccini, über das klassische Klavierkonzert mit Beethoven, Schubert und Liszt bis zum Streichquartett ein weites Feld bespielt.

Den Auftakt der Konzerte zur Blauen Stunde macht das italienische Duo Contramilonga aus Bandoneon und Klavier am 22. September auf Schloss Reckahn bei Brandenburg a.d. Havel. Fabio Furia gilt als einer der besten Bandoneonisten der Welt, der zusammen mit Marcello Melis einen wunderbar melancholischen Tango spielt und damit insbesondere Frauenherzen höher schlagen lässt. Vor der untergehenden Sonne, die durch die Fenster in den Fouqué Saal von Schloss Nennhausen schimmert, spielt der Pianist Georg Sava am 12. und 13. Oktober die Klaviersonaten VII und VIII von Beethoven. Zuvor laden die Havelländischen Musikfestspiele mit einem Konzert des Leipziger Gewandhaus-Quartetts zum Tag der deutschen Einheit auf Schloss Ribbeck. Das Gewandhaus-Quartett, als älteste ohne Unterbrechung existierende Streichquartettformation überhaupt, verkörpert mit seinem über zweihundertjährigen Bestehen, ein beachtliches Stück abendländischer Musikgeschichte. Schon bald nach seiner Gründung im Jahr 1808 durch den damaligen Gewandhauskonzertmeister Heinrich August Matthäi, entwickelte sich das Ensemble zu einem festen Bestandteil des Leipziger Konzertlebens. Im 19. Jahrhundert waren es besonders Ferdinand David, dem Mendelssohn sein Violinkonzert widmete, und Joseph Joachim, der das Violinkonzert von Brahms uraufführte, die als Mitglieder den Musizierstil des Gewandhaus-Quartetts entscheidend prägten. Über 100 Uraufführungen erfolgten teils in Anwesenheit der Komponisten, darunter Werke von Dvorak, Bruch, Schumann und Mendelssohn. Am 3. Oktober spielt das Quartett im Rahmen der Havelländischen Musikfestspiele u.a. Mendelssohn Bartholdy, Haydn und Brahms. Fortgeführt wird die Reihe der Konzerte zur Blauen Stunde innerhalb der Havelländischen Musikfestspiele bis zum 30. November mit Klavier- und Kammerkonzerten italienischer, belgischer, weißrussischer und ungarischer Künstler.

Karten für unsere Veranstaltungen und das Jahresprogramm können Sie im Internet auf www.havellaendische-musikfestspiele.de, im Kartenbüro unserer Musikfestspiele auf Schloss Ribbeck, sowie unter der Telefonnummer 033237 – 85963 bestellen.


Foto © @ _ideazione

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