SAISONSTART

Anfang März geht es wieder los. Wenn die Natur im Frühling von neuem erwacht starten die Havelländischen Musikfestspiele in die Spielzeit 2018. Das Programm steht und es können bereits Karten für die gesamte Spielzeit 2018 erworben werden. Die Jahreszeiten werden erneut mit einzigartigen Konzerten gefüllt, von sommerlichen Open Airs bis hin zu andächtigen Adventskonzerten.
2018 jährt sich der Todestag Claude Debussys zum 100. Mal. Zu Ehren des französischen Komponisten wird der Jahresplan immer wieder mit Musik Debussys gespickt sein. Die Klavierreihe „Die Kunst des Klavierspielens“ steht 2018 ganz im Zeichen des berühmten Pianisten.
Los geht es am 3. März mit dem Eröffnungskonzert auf Schloss Kleßen und am 4. März auf Schloss Reckahn. An beiden Orten wird das Neue Berliner Klaviertrio Werke von Claude Debussy, Joseph Haydn und Astor Piazzolla präsentieren. Am Wochenende des exakten Todestages Debussys, den 24. und den 25. März, wird es zwei besondere Konzerte geben. Am 24. März startet die Klavierreihe mit Sorin Creciun und Werken von Debussy und Johann Sebastian Bach. Am 25. März ist das Philharmonische Streichquartett Magdeburg auf Schloss Ribbeck zu Gast und bringt Streichquartette von Debussy und Maurice Ravel zu Gehör. Als weiteres Frühlingshighlight präsentiert das Philharmonische Streichquartett Magdeburg Joseph Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ in der Dorfkirche zu Groß-Ziethen. Die Sommer-Saison beginnt erneut mit einem jazzigen Konzert am Beetzsee. Das Behrsing Jazz-Quartett präsentiert Swing und Blues auf der Wiese des Hotels Bollmannsruh am Beetzsee. Es folgen drei weitere Open-Air-Konzerte in verschiedenen Schlossgärten im Havelland sowie das Abschlusskonzert auf dem Märkischen Hof Päwesin, bevor es dann wieder in die zweite Jahreshälfte geht.
Auch 2018 gibt es für Klassikliebhaber wieder die Goldene und die Silberne Premiumkarte zu erwerben, dessen Besitzer 50 % bzw. 25 % Rabatt auf alle Konzerte 2018 erhält.

RÜCKBLICK 2017 UND AUSBLICK 2018

Der letzte Ton der letzten Zugabe und lang anhaltender Beifall. Zufrieden und in weihnachtlicher Stimmung verabschieden sich die Konzertgäste, legen ihre dicken Wintermäntel an und machen sich auf in den winterlichen Abend. Nach dem letzten Konzert der Havelländischen Musikfestspiele 2017 ist es nun Zeit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und Bilanz zu ziehen. Die Musikfestspiele freuen sich über eine erfolgreiche 17. Spielzeit, in der es wieder ein abwechslungsreiches Programm zu erleben gab: von der klassischen Eröffnung auf Schloss Kleßen und Schloss Reckahn im März bis hin zu den lebhaften Sommer-Open-Airs, bei denen von Jazz über Chanson bis hin zur Rockmusik eine große Vielfalt geboten wurde. Im Frühjahr startete auch die Reihe „Auf den musikalischen Spuren der Reformation“, welche mit dem Stabat mater in der Dorfkirche zu Groß-Ziethen eingeleitet und im Sommer mit einem kleinen Fest in der Kirche Nennhausen gefeiert wurde. Mit Einzug der kalten Jahreszeit ging es dann von den Schlossgärten zurück in die Salons und Kirchen, um vielfältige Programme von Viola Solo bis hin zum live begleiteten Stummfilmkonzert zu präsentieren. Ein besonderes Highlight war das Konzert des Landesjugendjazzorchesters auf dem Landgut Stober, das unter der Leitung der Jazzlegende Jiggs Whigham knapp 300 Zuhörer begeisterte. Auch die Reformations-Reihe fand großen Zuspruch in der zweiten Jahreshälfte. Das Vokalensemble VOX NOSTRA versetzte das Publikum am Reformationstag in der beeindruckenden Burgkapelle Ziesar direkt in die Zeit Martin Luthers. In der Weihnachtszeit wurde es besinnlich mit verschiedenen Lesungen und Konzerten bis hin zur großen Abschlussveranstaltung auf Schloss Kartzow.

Nun legen die Musikfestspiele eine Winterpause ein, um dann Anfang März 2018 wieder loszulegen. Das Programm für 2018 ist bereits geplant und für die ersten Konzerte können seit dem 1. Dezember 2017 bereits Karten bestellt werden. Das Jahr wird programmatisch im Zeichen Claude Debussys stehen, dessen Todestag sich 2018 zum 100. Mal jährt. Vom Frühling bis hin zu den Weihnachtskonzerten wird wieder eine große Vielfalt an Programmen und exklusiven Veranstaltungsorten geboten. Los geht es am 3. März mit dem Eröffnungskonzert auf Schloss Kleßen und am 4. März auf Schloss Reckahn. An beiden Orten wird das Neue Berliner Klaviertrio Werke von Claude Debussy, Korla Awgust Kocor und Bronislaw Kazimierz Przybylski präsentieren. Am 25. März, dem Todestag Debussys, ist das Philharmonische Streichquartett Magdeburg auf Schloss Ribbeck zu Gast und bringt Streichquartette von Debussy und Maurice Ravel zu Gehör. Auch 2018 gibt es für Klassikliebhaber wieder die Goldene und die Silberne Premiumkarte zu erwerben, mit der der Besitzer 50 % bzw. 25 % Rabatt auf alle Konzerte 2018 erhält.

DER OPEN AIR SOMMER 2017

Im Sommer 2017 öffnen erneut die schönsten Schlösser und Gutshöfe im Havelland ihre Tore für die Havelländischen Musikfestspiele. Die Open-Air-Saison verspricht ein abwechslungsreiches Programm mit heiterem Jazz, modernem Chanson und Ostrockklassiger in klassischem Gewand, eingebettet in die idyllischen Parks und Gärten des Havellandes. So werden immer wieder aufs Neue ganz einzigartige und unvergessliche Konzerterlebnisse geschaffen.

Am 20. Mai laden die Havelländischen Musikfestspiele zu einem außergewöhnlichen Höhepunkt der Open-Air-Saison. Auf dem idyllischen Kunsthof Galm gibt es mit dem Ensemble „DoubleBeats“ ein Percussion-Konzert zu erleben. Ni Fan und Lukas Böhm präsentieren Arrangements aus klassischen Werken verbunden mit Werken der Schlagzeugliteratur. Das Percussion-Duo gründeten die beiden jungen Musiker im Jahr 2012 während ihres Studiums an der Hochschule für Musik ‘Hanns Eisler’ in Berlin. Es zählt mittlerweile zu den international erfolgreichsten Schlagzeugensembles. Derzeit wird das Duo von den Profs. Li Biao, Franz Schindlbeck und Rainer Seegers sowie dem Pianisten Prof. Jonathan Aner im Rahmen eines Aufbaustudiums künstlerisch betreut – als erstes Percussion-Ensemble im Bereich Kammermusik weltweit. Beim ‘International Mercedes-Benz Music Festival China’ wurde das Duo als „Nachwuchskünstler des Jahres 2012“ vorgestellt, seither spielen sie regelmäßig Konzerte bei bedeutenden Festivals in Europa und Asien.

Am 24. Juni ist das Keimzeit Akustik Quintett auf dem Pfingstberg Potsdam zu erleben. Vor der beeindruckenden Kulisse des Lustschlosses Belvedere präsentieren die fünf Musiker um Keimzeitsänger Norbert Leisegang ihr neues Album „Albertine“. Die brandneuen Songs stehen im Mittelpunkt des Konzerts und ergänzt wird die Setliste von den berühmten Keimzeit Klassikern wie Kling Klang, Singapur oder Amsterdam. Neben Norbert Leisegang am Gesang und an der Gitarre steht die Geigerin Gabriele Kienast im Vordergrund, die dem unverwechselbaren Keimzeitsound mit ihren lebendig bis verträumten Melodien eine besondere Tiefe verleiht. Die Rhythmusgruppe bilden Bruder Hartmut Leisegang am Kontrabass und Christian Schwechheimer am Schlagzeug, während Multiinstrumentalist Martin Weigel, ebenfalls Gitarrist bei Keimzeit, den Songs mit verschiedenen Gitarren noch einmal Leben einhaucht und zeitweise für das nötige Blues- und Countryfeeling sorgt.

Am 9. Juli laden die Musikfestspiele zu einem Jazzkonzert in den Schlossgarten Ziethen (Kremmen) unter dem Titel „Jazz im Park“. Bei diesem heiteren Open-Air-Konzert ist die Berliner Sängerin Bettina Pohle gemeinsam mit dem Ralf Ruh Trio zu erleben. Das Programm widmet sich dem Thema Liebe in seinen verschiedenen Facetten, von Verliebtheit über Sehnsucht, Enttäuschung, Wut bis Resignation und Komponisten des klassischen Jazzrepertoires wie Cole Porter, Duke Ellington und Billy Holiday. Das von Ralf Ruh charaktervoll perlend gespielte Klavier und die sanft swingenden Stimmen von Kontrabass und Drums des Ralf Ruh Trios geben Bettina Pohle den nötigen musikalischen Unterbau, um eine genussvolle jazzige Unterhaltung zu garantieren. Manchmal soft, gelegentlich spröde, sogar dramatisch, narrativ, dann wieder rauh – die sympathische Berlinerin interpretiert gekonnt und mit einer außergewöhnlich tiefen, warmen und ausdrucksstarken Stimme Jazz Standards des American Songbook.

Am 13. August setzen die Havelländischen Musikfestspiele dem Open-Air-Sommer noch einmal die Krone auf. Die preisgekrönte Chansonsängerin Anna Depenbusch präsentiert ihr neues Album „Das Alphabet der Anna Depenbusch“. Vier Alben und vier Singles, u. a. der gemeinsame Song mit Mark Forster „Ich und Du“, zeugen bereits von ihrem künstlerischen Schaffen. Gemeinsam mit ihrer Band wird die charmante Hamburgerin das Publikum mit brandneuen Songs verzaubern. Anna Depenbusch ist eine poetische Geschichtenerzählerin und Meisterin der Brüche. Für ihre außergewöhnlichen Liedtexte wurde sie u. a. mit dem Fred-Jay-Preis ausgezeichnet. Ihre Lieder handeln von den Besonderheiten des Alltags, vom Leben und der Liebe in allen Facetten. Anna Depenbusch textet, komponiert und produziert selbst und verzaubert auf der Bühne mit einer musikalischen Bandbreite von tieftraurig bis urkomisch und einer Stimme, deren ausdruckstarke Wirkung unter die Haut geht.

Zum Abschluss der Open-Air-Saison lädt der Festspielinitiator Frank Wasser zu einem Konzert auf den Märkischen Hof Päwesin. Gemeinsam mit seinem Vater, Georg Wasser, und dem Trompeter Oliver Lakota präsentiert der Pianist ein sommerliches Konzert mit heiterem Jazz. Frank Wasser studierte Klavier an der Hochschule der Künste in Berlin (heute UdK). Als Solist und Kammermusiker führten ihn seine Konzerte bisher in über 25 Länder. Georg Wasser ist eine Klavier-Jazz-Legende aus dem Südwesten Deutschlands. Schon in den 50er Jahren spielte er mit internationalen Jazzgrößen. Die Havelländischen Musikfestspiele führen Vater und Sohn in einem Open-Air-Konzert an zwei Flügeln zusammen. In entspannt lockerer Gartenatmosphäre wird dem Besucher ein reichhaltiges Kuchenbuffet sowie gegrilltes Schwein am Spieß geboten.

Eintrittskarten für die Havelländischen Musikfestspiele sowie der Shuttle Service sind über die Internetseite www.havellaendische-musikfestspiele.de sowie unter der Telefonnummer 033237/85963 buchbar.

ERÖFFNUNGSKONZERT – AUF DEN MUSIKALISCHEN SPUREN DER REFORMATION

Im Jahr 2017 feiert ganz Deutschland ein bedeutendes Jubiläum: 500 Jahre Reformation. Anlässlich dieses großen Ereignisses werden die Havelländischen Musikfestspiele dem Thema eine eigene Konzertreihe widmen. Unter dem Titel „Auf den musikalischen Spuren der Reformation“ werden ganzjährig unterschiedlichste Konzerte veranstaltet, welche die Reformation musikalisch erlebbar machen.

Den Auftakt der Reihe begehen die die Musikfestspiele mit dem „Stabat mater“ von Pergolesi am 15. April 2017 in der Dorfkirche zu Groß Ziethen. Prof. Dr. Bert Greiner bietet zusammen mit dem Märkischen Bachensemble ein moderiertes Programm zum Thema „Angleichung der Ökumene“. Das katholische „Stabat mater“ und die evangelischen Bachkantaten werden gegenübergestellt und damit Einblicke in die reformatorischen Bewegungen der Kirche gegeben. Der Besucher hat die Möglichkeit zu einem kleinen „Pilgerspaziergang“ durch den herrlichen Schlosspark Ziethen.

Der Violinist Bert Greiner wurde 1967 in Greiz geboren und begann als Sechsjähriger Geige zu spielen. Er studierte an den Musikhochschulen in Weimar und Berlin. 1999 promovierte er an der Berliner Humboldt-Universität. Im Jahre 2000 wurde er zum Professor für Violine an die Fachhochschule Lausitz berufen. Seit 2001 ist er Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Telemann-Kammerorchesters Michaelstein. Konzertreisen führten ihn in viele Musikzentren Deutschlands sowie nach Italien, Polen, Bulgarien, Russland, Litauen, die Niederlande, Korea und Griechenland.

Das Schloss Ziethen bietet an diesem Karsamstag ein spezielles Ostermenü an. Reservierungen bitte direkt über das Schloss Ziethen: unter 033055–950 oder per Email über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zu diesem Konzert wird ein Shuttle Service vom Bahnhof Kremmen angeboten.

Eintrittskarten für die Havelländischen Musikfestspiele sowie der Shuttle Service sind über die Internetseite www.havellaendische-musikfestspiele.de sowie unter der Telefonnummer 033237/85963 buchbar.

DIE JUNGE KAMMERPHILHARMONIE BERLIN PRÄSENTIERT EINE EINZIGARTIGE KÜNSTLERFREUNDSCHAFT

Am 15. Oktober präsentiert die Junge Kammerphilharmonie Berlin auf dem Landgut Stober ein ganz besonderes Programm. Dirigent Aurélien Bello bringt u. a. exklusive Arrangements dreier Lieder von Franz Liszt sowie der Wesendonck-Lieder Richard Wagners zur Uraufführung. In einer 30-minütigen Einführung, Beginn um 15:10 Uhr, stimmt der junge Musikwissenschaftler Morten Grage das Publikum auf den kammermusikalischen Nachmittag ein. Das Programm wurde zu Ehren der besonderen Künstlerverbindung zwischen Liszt und Wagner entwickelt. Die beiden Komponisten verband eine ganz einzigartige Künstlerfreundschaft des 19. Jahrhunderts. Auch wenn sie nicht ohne Spannungen verlief, gibt es doch wenige Verbindungen zwischen Musikern in der Musikgeschichte, die so eng und so dauerhaft waren.

Die Junge Kammerphilharmonie Berlin legt außerdem Wert darauf, ein intimes Programm für die „Kammer“ zusammenzustellen. Wagners „Siegfried Idyll“ trug sogar vorerst den Titel „Treppenhausmusik“, da sie für den ganz intimen Bereich komponiert wurde. Wagner ließ die Uraufführung am Weihnachtsmorgen 1870 in einem Treppenhaus stattfinden. Damit weckte er seine Frau Cosima mit zarten Klängen, um sie zum Geburtstag zu überraschen. Auch eines der Wesendonck-Lieder fand ähnliche Verwendung, indem Wagner damit bereits 1857 seine Geliebte Mathilde Wesendonck mit Klängen aus dem Treppenhaus ihrer Villa wecken ließ. Die romantischen Lieder werden von der brillanten jungen Sängerin Sarah van der Kemp interpretiert.

Ganz nach dem Motto „von jungen Musikern für junge Musiker“ bieten die Havelländischen Musikfestspiele allen Schülern im Alter von 13 bis einschließlich 18 Jahren 50 % Rabatt auf ihre Eintrittskarte für das Orchesterkonzert. Musikinteressierte Schüler sind herzlich dazu eingeladen, sich Anregung und Inspiration zu holen. Für Kinder bis einschließlich zwölf Jahre ist der Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Um das genussvolle Ereignis zu vervollständigen, bietet das Landgut Stober Kaffee und Kuchen an. So kann vor dem Konzert noch gemütlich eine Tasse Kaffee auf dem herrlichen Landgut genossen werden. Einlass ist um 15 Uhr. Das „Restaurant Seeterrassen“ bietet außerdem die feinsten regionalen Köstlichkeiten. Um Reservierung direkt beim Landgut Stober (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wird gebeten.

Die Havelländischen Musikfestspiele bieten zu diesem Konzert einen Shuttle Service ab dem Bahnhof Nauen an.

Eintrittskarten für die Havelländischen Musikfestspiele sowie der Shuttle Service sind über die Internetseite www.havellaendische-musikfestspiele.de sowie unter der Telefonnummer 033237/85963 buchbar.

Am 08. und 09. Oktober präsentieren die Havelländischen Musikfestspiele den wohl bekanntesten Liederzyklus der Welt: Franz Schuberts „Die Winterreise“. Bei einem gemütlichen Konzertnachmittag auf Schloss Kleßen stimmt der brillante Bariton Jörg Gottschick, begleitet von Frank Wasser am Klavier, auf die kalte Jahreszeit ein.

Zurück zur Einfachheit, zum Natürlichen, zur Volkstümlichkeit. Diese Schlagworte beherrschten die Kunst der Romantik und ließen das einfache Volkslied wieder aufleben. Die Künstler des 19. Jahrhunderts beließen es jedoch nicht ganz dabei und entwickelten das einfache Lied durch die Technik des Durchkomponierens zum Kunstlied. Die Großform dazu stellt der vollendete Liederzyklus dar. Die Winterreise gilt als Höhepunkt dieser romantischen Kunstform. Sie basiert auf dem gleichnamigen Gedichtzyklus von Wilhelm Müller. Die insgesamt 24 Lieder für Singstimme und Klavier wurden im Herbst 1827 von Franz Schubert, ein Jahr vor seinem Tod, vollendet.

Die Winterreise führt uns zurück in eine Zeit, als der Winter noch viel stärker zu spüren war – als noch mit dem Ofen geheizt und mit der Kutsche oder gar zu Fuß gereist wurde. Der Liederzyklus schildert die Eindrücke eines Wanderers, der seine Liebste verlässt und in den kalten Winter hinausgeht. Starke Naturbilder unterstützen die Trauer und den Schmerz des Reisenden, der in der Dunkelheit irrt und sich verzweifelt den Frühling ersehnt.

Nach einer privaten Gesangsausbildung ist Jörg Gottschick in Hamburg und Berlin seit 1985 vorwiegend als Konzertsänger im In- und Ausland tätig. Außerdem nimmt er an zahlreichen Opernproduktionen freier Gruppen, wie der Berliner Kammeroper und der Zeitgenössischen Oper Berlin teil und gastiert an verschiedenen Theatern wie z. B. an der Staatsoper Unter den Linden. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Neue Musik und der Liedgesang.

Eintrittskarten für die Havelländischen Musikfestspiele sind über die Internetseite www.havellaendische-musikfestspiele.de sowie unter der Telefonnummer 033237/85963 buchbar.

Für Kinder bis einschließlich 12 Jahre ist der Eintritt frei.

Die Havelländischen Musikfestspiele feiern den Herbstanfang mit einem Gitarrenkonzert am 24. September auf Schloss Rogäsen. Das „Duo Guitartes“ entführt das Publikum mit anmutigen Klängen in die Zeit des Barock. Die alten Mauern werden nun, im Jahr 2016, authentisch wieder zum Leben erweckt. Die Gitarre versteht es wie kein anderes Instrument, mit zartesten Klängen die größten Emotionen auszudrücken. So begibt sich der Gast auf eine emotionale Zeitreise, die einen unvergesslichen Nachmittag verspricht.

Anne-Kathrin Gerbeth und Bernhard Dolch gründeten das „Duo Guitartes“ aus dem Bedürfnis heraus, ausgetretene Pfade zu verlassen. Sie richten bedeutende und kaum bekannte Kompositionen aus Barock und Renaissance derart für zwei Gitarren ein, dass die enorme Lebendigkeit und emotionale Tiefgründigkeit dieser Musik mit den Möglichkeiten moderner Instrumentaltechnik zu neuem Leben erweckt wird. Zeitgenössische Kompositionen anzuregen und aufzuführen ist dem „Duo Guitartes“ ein weiteres zentrales Anliegen. Sie konzertierten auf bedeutenden europäischen Festivals und zählen zu den wenigen deutschen Gitarristen ihrer Generation, die Preise bei renommierten internationalen Wettbewerben erhielten.

Das Herrenhaus bzw. Schloss Rogäsen wurde 1421 als Rittergut „von Werder“ erstmals urkundlich erwähnt. Von Werder stand damals im Dienst König Friedrichs des Großen, auf dessen Veranlassung und mit dessen Unterstützung das Schloss errichtet wurde. Mit Herrenhaus, Park, ehemaligen Pferdestall und Gutsbedienstetenhaus ist die ursprüngliche Gutsanlage in ihrer historischen Ausprägung als Denkmal-Ensemble noch gut nachvollziehbar.

Ein liebevoll hergerichtetes Buffet mit Kaffee und Kuchen vervollständigt den genussvollen Konzertnachmittag.

Eintrittskarten für die Havelländischen Musikfestspiele sind über die Internetseite www.havellaendische-musikfestspiele.de sowie unter der Telefonnummer 033237/85963 buchbar.

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